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Nur noch kurz die Welt retten

Von: Lesezeit: 2 Minuten
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Dass unsere Erde einzigartig und ein perfekter Ort zum Leben ist, kann uns sicherlich auch die Grundschulklasse in deinem Wohnort sagen. Aber warum wir so etwas Wertvolles nicht schützen, das wiederum können selbst wir Erwachsenen oft nicht beantworten.

Genau diese Frage haben sich aber vor ein paar Jahren Vertreter aller 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen gestellt. Sie wollen unsere Zukunft besser gestalten und haben daher 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beschlossen. Die sollen bis 2030 erreicht werden, und auch Du sollst dabei helfen – egal ob Zuhause oder im Job.

Und so kannst Du die Welt retten: Die 7 To-Dos für deine Küche.

  1. Kaufe nur Lebensmittel, die Du auch verwendest.
    Viele Nahrungsmittel landen bereits entlang der Wertschöpfungskette in der Tonne – haben also den Gast nie gesehen aber schon einen großen Kostenblock verursacht. Nehme deine Küchentechnik genauer unter die Lupe, damit die Warenverarbeitung immer gelingt und Fehlproduktionen vermieden werden.
  2. Prävention: Erstelle ein Konzept wie Du Lebensmittelverschwendung vorbeugst.
    Etwa ein Drittel aller auf der Welt produzierten Lebensmittel werden nicht verzehrt, sondern vernichtet. In der Küche etwas zu verbessern, was vorher nicht gemessen wurde, ist oft schwer. Daher solltest Du deine Lebensmittelabfälle kontrollieren, um zu verstehen, wie viel und welche Art von Nahrungsmitteln in welchem Verarbeitungsstadium verschwendet werden. So lässt sich einfach herausfinden, bei welchem Gericht oder Arbeitsschritt am meisten in der Tonne landet und die Aktivitäten zur Lösung des Problems können dementsprechend priorisiert werden.
  3. Nehme das Fahrrad statt dein Auto zur Arbeit – für deine Gesundheit und das Klima.
    Wie viel Zeit verbringst Du in der Natur, also an der frischen Luft? Outdoorsport ist nach der Küchenschicht nicht immer möglich oder der innere Schweinehund zu groß. Aber: Ist die Strecke zu deinem Arbeitsort nicht auch mit dem Fahrrad machbar? So baust Du eine kleine Outdoorsporteinheit ganz einfach in deinen Alltag ein und leistest zudem einen Beitrag zum Klimaschutz.
  4. Vermeide einen tropfenden Wasserhahn und repariere undichte Spülkasten.
    Ohne Wasser kein Leben! Und immer noch haben Menschen auf der ganzen Welt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir brauchen das wertvolle Gut nicht nur als Trinkwasser, sondern auch zur Produktion unserer Lebensmittel, daher sollten wir sorgfältig damit umgehen.
  5. Spare Strom, indem du intelligente Geräte verwendest oder den Stecker ziehst, wenn du sie nicht benutzt.
    Kochen verbraucht viel Wasser und Strom. Deshalb kann in der Profiküche genau an diesen Ressourcen gespart werden, wie ein kritischer Blick auf die Ausstattung zeigt: Alte Kipper, Kessel und Fritteusen haben hohe Verbrauchswerte. Eine ressourcenschonende Alternative: multifunktionale Gargeräte, die nur dann Strom verbrauchen, wenn er auch benötigt wird. Das spart nicht nur Platz, sondern auch einige Euros in der Stromrechnung.
  6. Setze deinen Fokus auf regionale Produkte, die keine langen Lieferwege haben.
    Dein Beitrag zum Umweltschutz liegt quasi vor der Haustür. Produkte aus der Region schonen die Umwelt durch kurze Transportwege und reduzieren zudem das Verkehrsaufkommen. Ein wichtiger Beitrag gegen den Klimawandel.
  7. Verarbeite nur Fisch, der nicht durch Überfischung bedroht ist.
    Wir müssen die Ozeane und Meere nachhaltig nutzen, damit sie uns auch erhalten bleiben. Aber woran erkenne ich, welche Fischart lieber nicht im Einkaufswagen landen soll? Ein Blick auf das Gütesiegel hilft oft weiter, um mehr Informationen zum Produkt zu erhalten. Zudem geben Umweltverbände Empfehlungen, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden.

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