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Herz des Hotels

Von: Lesezeit: 2 Minuten
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Im Roomers Munich steht die Gastronomie im Zentrum. Der Kopf hinter den vielfältigen Konzepten ist Executive Chef Matthias Stuber.

Man könnte den Executive Chef des Roomers in München, Matthias Stuber, wenn man so will auch als Konzeptgenie bezeichnen. Im Interview spricht der 35-Jährige darüber, was die Gastronomien des Hotels ausmachen.

Matthias Stuber

Image: Hilke Opelt

Welche Konzepte haben Sie für das Roomers Munich entwickelt?

Matthias Stuber: Fangen wir chronologisch an: Bei unserem Frühstückskonzept liegt der Fokus auf leichter und gesunder Küche mit vielen Gerichten aus dem mittleren Osten. Ebenso auch im Spaß Bereich, wo wir auf ein Konzept mit leichten Poke- oder Smoothie-Bowls setzen. Für den Eventbereich haben wir eine offene Showküche und Sharing-Konzepte, hier gehen wir aber voll und ganz auf Kundenwünsche ein. Das Servus Heidi gehört auch zum Hotel, das ist ein junges und modernes bayrisches Wirtshaus. Dazu kommen dann auch noch saisonale Konzepte oder Highlights. Das Konzept des Izakayas kommt ursprünglich aus Amsterdam und verbindet japanische mit mittelamerikanischer Küche.

Sie setzen bei allen Konzepten auf offene Küchenlösungen. Warum?

Stuber: Im Izakaya ist das sogar noch ein Sonderfall – denn wenn man in der Hoteleinfahrt steht, sieht man schon in die Küche und kann den Köchen beim Arbeiten zusehen. Das zeichnet das Roomers aus, die Kulinarik steht bei uns im Mittelpunkt. Schon bei der Anreise sieht und fühlt man das.

Roomers Izakaya

Image: Roomers

Wie kommt das bei den Gästen an?

Stuber: Der Entertaimentfaktor spielt in der Gastronomie eine immer größere Rolle. Dementsprechend ist eine offene Küche immer heißgebegehrt und man kann dem Gast gegenüber auch immer eine gewisse Transparenz zeigen – was der Gast von heute auch verlangt. Ein Leitsatz von uns ist auch, dass wir ‚instagramable moments‘ kreieren wollen. Das heißt, dass wir alle Gerichte, egal ob beim Frühstück oder im Izakaya, immer so präsentieren, dass der Gast sofort Lust bekommt, ein Foto davon für Social Media zu machen. Wenn wir das schaffen, macht uns das natürlich auch stolz. Das ist unser innerer Antrieb, um jeden Tag Höchstleistung abzurufen.

In allen Küchen arbeiten Sie mit Rational-Küchentechnik. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Stuber: Mit den Rational-Geräten kann gewährleistet werden, dass der Kunde bei einem Gericht immer dasselbe Ergebnis in gleichbleibender Qualität erhält. Sowohl das SelfCookingCenter als auch das VarioCookingCenter bieten einheitliche Programme, mit denen man Standards festlegen kann, damit ein immer gleicher Prozess garantiert ist. In der Servus Heidi sind wir beispielsweise schon so weit, dass wir uns eigenene individuelle Programme eingerichtet haben, für den Schweinebauch zum Beispiel. Gleiches gilt im Izakaya, da haben wir festgelegte Garverfahren für die Short Ribs zum Beispiel. Je nach Restaurant und Aufgabenstellung ist der Einsatzbereich eben unterschiedlich.

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