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Willkommen im Übermorgen

Von: Lesezeit: 2 Minuten
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Wer kann schon wissen, wie Hotels im Jahr 2050 aussehen werden? Die Antwort: Wir! Denn es gibt sie schon, die Häuser der Zukunft. Eine Studie von Villeroy & Boch (wir berichteten) macht Lust auf die coolsten Zukunftshotels der Welt.

Beispiel Hamburg. Direkt am Hafen sorgt das spektakuläre The Westin Hamburg für Schlagzeilen. Fest und flüssig, drinnen und draußen scheinen dank der gigantischen Glasfassade zu verschmelzen. Die mehr als 1000 Fensterelemente sind unterschiedlich gewölbt, so dass einzigartige Spiegelungseffekte entstehen. Das bis zu 110 Meter hohe Bauwerk, das auch die weltberühmte Elbphilharmonie beherbergt, wirkt trotz seiner Größe luftig und leicht. Das konkav gekrümmte Dach mit schimmernden Pailletten erinnert an Wellenkronen. Das Hotel erstreckt sich im Ostteil des Gebäudes von der 6. Etage bis zur Endetage im 20. Stock. Dank der bodentiefen Fensterfronten in den Zimmern scheint man direkt über dem Hafen zu schweben – ein luxuriöses und angenehm versponnenes Konzept, das direkt aus der Zukunft zu kommen scheint!

Atemberaubend Architektur einer ganz anderen Art bietet das vielfach preisgekrönte Crane Hotel Faralda in Amsterdam. Wie der Name schon sagt, ist es in einem aufwändig sanierten historischen Kran untergebracht, mitten im Szene-Viertel der ehemaligen NDSM-Werft. Das 50 Meter hohe Bauwerk beherbergt drei exklusive Designersuiten und ein Spa on top! Hier logieren berühmte Models, Künstler und Freigeister. Auch Royals wurden schon gesichtet. Schließlich bleibt man im Crane Hotel incognito und ganz unter sich: Das ganze Hotel ist nur Gästen zugänglich – diskrete An- und Abreise inklusive! Auch für Partys und Events aller Art ist das Crane Hotel Faralda the place to be. Und wem das alles noch nicht aufregend genug ist, der bucht einen Bungee-Sprung, der hier ebenfalls angeboten wird.

Auch unsere südlichen Nachbarn haben mit futuristischer Hotellerie keine Berührungsängste. Bestes Beispiel ist das Hotel Schani in Wien. Trotz seines authentischen Wiener Charmes ist das Haus gespickt mit Innovationen. Hier kann man per App mobil einchecken, auch ein Bitcoin-Automat steht bereit. In der Lobby „arbeitete“ auch bereits ein Roboter, dessen Einsatz immer weiter perfektioniert wird. „SchaniBot“ wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO entwickelt und war im vergangenen Herbst testweise unterwegs, um mit den Gästen zu kommunizieren. Dabei sammelte das Hotel umfangreiches Feedback. Anhand dessen erhält der Roboter jetzt im Labor den letzten Feinschliff, um zukünftig seinen Aufgaben noch besser gewachsen zu sein und Gäste zu begeistern. Übrigens: Auch in Sachen Umweltschutz ist das Schani schon in der Zukunft angekommen. Bereits seit Anfang 2017 kann man in der Garage des Hotels sein Elektroauto aufladen. Außerdem wurde das Haus mit dem Österreichischen und dem Europäischen Umweltzeichen gekürt.

Und dann wäre da noch das einzigartige Konzept der Henn na Hotels, die es in ganz Japan gibt und die als Roboter-Hotels weltweit Furore machen. Den Check-in übernehmen hier Roboter – und die sind überaus lebendig gestaltet. In manchen Häusern kommen sie wie echte Menschen daher. In anderen treten sie sogar als farbenfrohe Dinos auf. Zum Beispiel im Henn na Hotel Maihama Tokyo Bay, wo Klein und Groß sich mit den liebevoll gestalteten Dinosaurier-Robotern sichtlich wohl fühlen. In den Zimmern der Henn na Hotels sorgen moderne Technologien wie Kommunikationsroboter für jede Menge Spaß. Manche Häuser bieten Features wie individuell regelbare Beleuchtungsfarben, Betten mit schlaffördernder Temperatur, Türoffnung per Gesichtserkennung oder eine spezielle Oberflächenbeschichtung, die für eine entspannte Atmosphäre sorgen soll. Fazit: Die Zukunft beginnt jetzt. Und sie macht sehr viel Spaß!

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