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Die Köche des Jahrzehnts

Von: Lesezeit: 3 Minuten

Die Giganten: Diese zehn herausragenden Chefs prägten mit ihren brillanten Kreationen, innovativen Techniken und bahnbrechenden Konzepten das vergangene kulinarische Jahrzehnt.

Massimo Bottura

Massimo Bottura hat der italienischen Küche neues Leben eingehaucht. Traditionelle Gerichte aus seiner Heimatregion Emilia-Romagna vereinte er mit avantgardistischen Techniken. Damit kochte er sich in den ewigen Olymp der Top-Chefs aller Zeiten. Sein Restaurant Osteria Francescana in Modena hält seit acht Jahren durchgehend drei Michelin-Sterne. Bottura stand 2016 und 2018 an der Spitze der The World’s 50 Best Restaurants.

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Joan Roca

Joan Roca ist der älteste der drei berühmten Roca-Brüder und Executive Chef im Restaurant des Triumvirats, El Celler de Can Roca im spanischen Girona. Seine Mission: ein ganzheitliches Sinneserlebnis für die Gäste. Er spielt mit Gerüchen und Erinnerungen, die in komplexe, kunstvolle Gerichte einfließen. Im Zentrum steht aber immer der authentische Geschmack. Das El Celler de Can Roca trägt seit 2009 drei Michelin-Sterne und war 2013 die Nummer eins der The World’s 50 Best Restaurants.

 

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Virgilio Martínez

Das Kreativgenie Virgilio Martínez verarbeitet in seinem Restaurant Central in Lima nur lokale Produkte aus Peru. Er verarbeitet in jedem Gericht ausschließlich Zutaten aus einem bestimmten Ökosystem – zum Beispiel aus über 1000 Meter Seehöhe. Auf seine Initiative entstand die Mater Iniciativa, die von Martínez’ Schwester geleitet wird und außergewöhnliche Produkte entdeckt und erforscht. Mastermind Martínez und seine Frau Pía León verarbeiten diese im Central, das aktuell auf Platz  sechs der The World’s 50 Best Restaurants rangiert.

 

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René Redzepi

Der Küchen-Messias René Redzepi hob radikale Regionalität im vergangenen Jahrzehnt aufs Silbertablett – und Unzählige folgten ihm. Nicht nur einer der größten kulinarischen Trends ist ihm zu verdanken, in seinem High-End-Restaurant noma in Kopenhagen setzt der Pionier mit seiner Fermentationskunst seit Jahren richtungsweisende Akzente für Chefs auf der ganzen Welt. Er trägt zwei Michelin-Sterne und war zwei Mal Nummer eins der The World’s 50 Best Restaurants.

 

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Grant Achatz

2015 war US-Starkoch Grant Achatz am Zenit seines Schaffens angekommen – was nicht heißt, dass er ihn seither wieder verlassen hat. Sein erstes Restaurant Alinea schoss in kürzester Zeit ganz nach oben und wurde mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Der neben Ferran Adrià und Heston Blumenthal dritte Gott der Molekularküche überzeugt mit neuen Wegen und ausgefallenen Konzepten. Das gilt auch für seinen zweiten Coup, das Gourmetrestaurant Next, in dem jeden Monat eine andere historische Epoche „auf der Speisekarte“ steht.

 

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Gaggan Anand

Sein legendäres, experimentierfreudiges Konzept Gaggan in Bangkok führte der indische Spitzenkoch Gaggan Anand ganze vier Mal an die Spitze der Asia’s 50 Best Restaurants. 2019 schaffte er es auf Platz vier der The World’s 50 Best Restaurants. Der Meisterkoch überrascht seine Gäste gerne mal mit einer Lichtershow oder Metal-Musik, und bei 25 Gängen läuft die Show oft bis in die frühen Morgenstunden. Völlig überraschend verließ Anand im Sommer 2019 das Gaggan, aber schon im November eröffnete er sein Restaurant, diesmal unter seinem vollständigen Namen Gaggan Anand, neu.

 

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Ángel León

Der spanische Herdmagier Ángel León verwandelt die Schätze des Meeres in High-End-Kreationen, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Dafür verwendet er Produkte nur aus dem Meer. León war der Erste, der Plankton in der Küche einsetzte. Mit seinem Restaurant Aponiente in Puerto de Santamaria erweckte Poseidons rechte Hand die andalusische Küche aus dem Dornröschenschlaf. Er war der erste Andalusier, der vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet wurde.

 

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Ana Roš

Dank Ana Roš ist das slowenische Örtchen Kobarid heute ein Anziehungspunkt für Feinschmecker. Sie zelebriert in ihrem Hiša Franko Gourmetküche mit saisonalen und regionalen Zutaten. Die ehemalige Skifahrerin wollte eigentlich Diplomatin werden, bevor sie mit 30 Jahren zu kochen anfing. Der Gault Millau vergibt 17 Punkte für die Ausnahmechefin. 2017 wurde Roš als Best Female Chef geehrt. Das Hiša Franko liegt aktuell auf Rang 38 der The World’s 50 Best Restaurants. Bei den CHEFDAYS Germany von 13. bis 14. September 2020 in Berlin wird  Roš ein bisschen Hiša Franko auf die Main Stage zaubern. Tickets gibt es unter: www.chefdays.de

 

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Mauro Colagreco

Der Italiener Mauro Colagreco eroberte das kulinarische Frankreich, die Wiege der Haute Cuisine, mit seiner bahnbrechenden Aromenküche im Sturm. 2006 eröffnete er sein Restaurant Mirazur in Menton an der Côte d’Azur und revolutioniert dort die Küche des Mittelmeers. Auf der aktuellen Liste der The World’s 50 Best Restaurants ist der Zweisterner Mirazur unangefochtene Nummer eins. Im Gault Millau hat er 17 Punkte.

 

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Albert Adrià

2014 eröffnete Albert Adrià fünf Restaurants in nur einem Jahr. Lange stand er im Schatten seines großen Bruders Ferran Adrià und dessen berühmten Restaurants elBulli. Von dort eiste sich der hochkreative Katalane ein Jahr zuvor los – er war dort Chef Pâtissier – und startete auf eigene Faust durch: Tickets, Bodega 1900, Pakta, Hoja Santa und Niño Viejo. 2017 folgte das Enigma. Die Konzepte reichen von Tapas bis Nikkei. Tickets, Pakta und Hoja Santa erhielten jeweils einen Michelin-Stern. Adrià wurde zum Ausnahmepâtissier, der unnachahmliche Desserts kreiert, die wie von einem anderen Stern wirken. Aktuell steht das Genie im Restaurant Tickets am Herd.

 

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