Ihr Browser ist veraltet. Es kann sein, dass nicht alle Funktionen dieser Websites angezeigt werden. Wir empfehlen, einen dieser Browser oder Versionen zu verwenden Mozila Firefox oder Google Chrome

Connect
To Top

Zero Waste: Leere Bio-Tonnen sind die Zukunft

Von: Lesezeit: 2 Minuten
Vorheriger Artikel Food-to-go als Chance im Wandel
Nächster Artikel Die Zukunft der Hotellerie

United Against Waste hat in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien und der FH Oberösterreich die Quellen und Ursachen von Lebensmittelabfällen untersucht.

Mit folgendem Ergebnis: Die Bandbreite der vermeidbaren Speiseabfälle beläuft sich auf 3 – 46 % des ausgegebenen Essens. Die Verlustquoten liegen zwischen 14 und 22 % an Lebensmitteln, die ungenützt entsorgt werden. Alleine in Österreich fallen jährlich 45.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle in der Gastronomie, 50.000 Tonnen in der Beherbergung, 61.000 Tonnen in der Gemeinschaftsverpflegung sowie 19.000 Tonnen in sonstigen Betrieben wie Kaffeehäusern an. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Einkaufspreise landen daher rund 320 Millionen Euro in der Mülltonne, das sind 8.000 Euro pro Betrieb, Entsorgungskosten noch nicht eingerechnet. Eine Analyse des eigenen Betriebs bzw. die Auseinandersetzung mit dieser Thematik zahlt sich aus bereits rein wirtschaftlichen Aspekten aus.

Pesto, Chips & Pickles

Aus Karottengrün lässt sich ein Pesto mit Zugabe von Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl zubereiten, das auch tiefgekühlt aufbewahrt werden kann. Aus Karottenschalen lassen sich Chips zubereiten: Mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer bei 180 Grad im Ofen 15 Minuten goldgelb backen. Zubereitung von Pickles: Abschnitte, Schalen und Stängel von Karotten, Brokkoli und Blumenkohl sowie Kreuzkümmelsamen und Lorbeerblatt mit einer Salzlösung und Essig übergießen und kühl lagern.

Spritzgetränk, Pickles

Gurkenschalen lassen sich im Barbereich wiederverwerten: Als Beigabe zu Cocktails oder als Spritz gemixt mit Minzstängeln, Zitronensaft, Soda und Eiswürfeln. Die Gurkenendstücke lassen sich in feine Scheiben geschnitten mit gelben Senfkörnern und einer Salzlösung und Essig aufgeschüttet zu Pickles verarbeiten.

zero waste Restaurant Nachhaltigkeit

Image: 123RF

Pickles

Auch die Schalen der Kohlrabi lassen sich zu Gemüsepickles mit Kreuzkümmel, Curry, Kurkuma, einer Salzlösung und Essig verarbeiten.

Restaurant Abfall vermeiden verwenden Zero Waste

Image: Falstaff | Gorsche

Salate, Suppen, Dekoelement

Kohlrabiblätter werden ähnlich wie Kräuter oder Spinat verarbeitet. Mit ihrem intensiven Aroma kann man Mischsalat aufpeppen, Suppen und Eintöpfe verfeinern oder einen vitalstoffreichen Smoothie zaubern. Auch lassen sich die Blätter zwischen zwei Silikonmatten gepresst mit Öl und Zucker besprüht, kurz im Ofen gebacken, als schmackhaftes Dekoelement einsetzen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

More in Chef's Life

  • Die Helden der Gastronomie im Jahr 2020

    Für die meisten Menschen auf der Welt war 2020 sicher ein Jahr voller schmerzlicher Erinnerungen, die man am liebsten schnell vergessen...

    Michael Jones - FCSIJanuar 14, 2021
  • Food School: Dead Man’s Fingers

    Dead Man’s Fingers, die seltene rare Blaugurke sorgt für Pep. Die Blauschote, Dead Man’s Fingers sowie Blue Sausage Fruit, sticht mit...

    Alexandra Embacher - Falstaff ProfiJanuar 4, 2021
  • Ein Crash zu Geschmack, Aromen & Sensorik

    Bittersensibel oder nicht: Keine andere Geschmackskomponente hat in der Wahrnehmung größere individuelle, menschliche Schwankungen. Erkenntnisse aus der Sensorik kommen in der...

    Sonja Planeta – Fallstaff ProfiDezember 28, 2020
  • Mother Nature’s Son

    Es ist der Garten Eden für Health-Food-Anhänger – drei Hektar sonnenverwöhntes Land inmitten der Camargue, 200 Sorten Obst und Gemüse wachsen...

    Ilona MarxDezember 14, 2020
  • Gans einfach

    Früher sagte man: Liebe geht durch den Magen. Heute heißt es: Comfort Food. Essen, das schmeckt, tröstet und verwöhnt. Das an...

    Barbara E. EulerNovember 30, 2020
  • Inua vs Corona: Wie sich das japanische Noma gegen das Virus stemmt

    Das Noma in Kopenhagen gilt vielen als das beste Restaurant der Welt. René Redzepis Ansatz der radikalen Beschränkung auf Produkte der...

    Ilona MarxNovember 2, 2020
  • Ein Menü à la Foodwaste

    Lebensmittelabfälle und Einweggeschirr müssen nicht sein. Mit dem Projekt »Wasteware« zeigen Kilga und Gollacker wie nachhaltig Design und Kulinarik doch sein...

    Editor - Falstaff ProfiOktober 28, 2020
  • Blühende Aussichten

    Viele Blüten sind essbar und landen immer häufiger auf unseren Tellern und in unseren Gläsern. Ob gezuckert, getrocknet, pulverisiert, als Essenz...

    Maria-Jacoba Geremus - FalstaffOktober 19, 2020
  • Wallstreet des Fischhandels

    Was die Wallstreet dem Börsenhandel, das ist der Tokioter Toyosu-Markt dem Fischhandel. Wichtigster Schauplatz für Transaktionen und ökonomischer Seismograf der Branche....

    Ilona MarxOktober 15, 2020