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25hours Hotels: Anders, als die Anderen.

Von: Lesezeit: 4 Minuten
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Jung und dynamisch – so beschreibt sich 25hours Hotels auf der firmeneigenen Webseite. Das Unternehmen möchte zwar auf der traditionellen Hotellerie aufbauen, dabei aber neue Wege gehen. KTCHNrebel hat mit Robert Hesse, Culinary Manager bei 25hours, über das hauseigene F&B-Konzept, die geplante Expansion und natürlich Fachkräftemangel sowie Digitalisierung gesprochen.

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Das F&B-Konzept der 25hours Hotels

 

KTCHNrebel: Herr Hesse, die Gastronomie scheint bei den 25hours Hotels sehr wichtig zu sein, obwohl heutzutage viele ihrer Wettbewerber den F&B-Bereich eher abstoßen. Welche Strategie steckt dahinter?

Robert Hesse: Das stimmt. Die Gastronomie ist bei uns extrem wichtig. Dahinter steckt das klare Ziel, unsere Hotels mit Lebendigkeit zu füllen. Dafür bringen wir attraktive und spannende Ideen in unsere Häuser. Es ist uns zudem wichtig, auch die Locals und Nachbarn zu erreichen. Die Gastronomie sollte auch für sie interessant und einfach zugänglich sein.

KTCHNrebel: Dabei verfolgen Sie doch sicherlich ein spezielles F&B-Konzept? Vor allem in den deutschen NENI-Restaurants…

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Image: 25hours Hotel / Stephan Lemke

Robert Hesse: Grundsätzlich gibt es bei uns nicht „das eine“ F&B-Konzept, sondern wir sind vielmehr immer auf der Suche nach neuen, spannenden und innovativen Konzepten. Das Konzept NENI hat sich hierbei zu einer wahren Erfolgsgeschichte für uns entwickelt. Wir konnten gemeinsam mit Haya Molcho und ihren Söhnen ein einzigartiges Gastronomie-Erlebnis schaffen, welches durch eine lockere und authentische Atmosphäre überzeugt. Durch unsere Stärke in Design und Story, können wir jedes Restaurant anders gestalten und erzeugen dennoch immer wieder eine kosmopolitische und belebende Atmosphäre.

KTCHNrebel: Wird sich dann die bisherige F&B-Strategie gerade hinsichtlich der künftigen Internationalisierung (neue Hotels in Dubai, Florenz und Kopenhagen) verändern?

Robert Hesse: Da wir bereits jetzt über eine große Bandbreite an Konzepten verfügen, schauen wir mit großer Freude auf die Expansion und die damit einhergehenden Möglichkeiten, entsprechend neue Ideen auszuprobieren. Wir sind stetig auf der Suche nach innovativen Konzepten, die zu den unterschiedlichen Standorten passen. Im Vordergrund steht dabei immer unser Anspruch an eine hohe Qualität sowie ein einzigartiges Gasterlebnis. Es bleibt also spannend und wir werden unsere Hotels definitiv mit neuen F&B-Erlebnissen füllen.

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Image: 25hours Hotel / Stephan Lemke

KTCHNrebel: Und egal wo auf der Welt möchte 25hours eine spezielle Zielgruppe ansprechen. Wie gehen Sie auf die speziellen Kundenwünsche ein?

Robert Hesse: Wir sprechen mit unserer Gastronomie generell ein junges und qualitätsbewusstes Publikum an. Dieses Publikum erwartet, dass man auf seinen Wunsch nach einem emotionalen Erlebnis, Transparenz und Nachhaltigkeit eingeht. Diese Wünsche haben auch für uns einen grundlegenden Einfluss auf unseren Erfolg und somit nehmen wir uns diesen an. Dafür legen wir zu allererst einen großen Fokus auf das Training und die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Da wir im Dienstleistungsbereich agieren, ist der Umgang mit dem Gast ein wichtiger Faktor, um auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können. Dies bildet den Schlüssel zum Erfolg.

Attraktives Arbeitsumfeld und Digitalisierung: 2 Reaktionen auf den Fachkräftemangel

 

KTCHNrebel: Herr Hesse, Fachkräftemangel ist aber doch sicherlich auch bei 25hours ein Thema. Treffen Sie konkrete Maßnahmen um dem entgegen zu wirken?

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Image: 25hours Hotel / Stephan Lemke

Robert Hesse: Fachkräftemangel ist in der heutigen Zeit definitiv ein Thema, welches wir vor allem in den operativen Abteilungen bemerken. Mit einem attraktiven Arbeitsumfeld und besonderen Mitarbeiter-Benefits versuchen wir diesem gegen zu steuern.

KTCHNrebel: Beim Thema Fachkräftemangel wird ja auch sofort das Zauberwort Digitalisierung ins Spiel gebracht. Glauben Sie das Digitalisierung dabei helfen kann?

Robert Hesse: Ja, denn viele Arbeitsprozesse können durch die Digitalisierung vereinfacht und vollständig ersetzt werden. Dies trägt dazu bei, seine Zeit den spannenden und interessanten Aufgaben des Arbeitsalltags zu widmen. Trotz der positiven Aspekte der Digitalisierung ist es für uns von großer Bedeutung, sich Zeit für die Wertschätzung der Mitarbeiter zu nehmen. Gerade der persönliche Austausch untereinander unterstützt ein gutes Verhältnis beider Seiten und trägt zu einem angenehmen Arbeitsklima bei.

KTCHNrebel: Und wo kann Digitalisierung die Küche noch mehr unterstützen?

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Image: 25hours Hotel / Stephan Lemke

Robert Hesse: Digitalisierung kann seinen Einsatz darin finden, die Prozesse und Abläufe in den Betrieben zu verbessern. Zum Beispiel bei einer Bestellsoftware. So können automatisch Bestellungen ausgelöst werden. Auch die Dokumentation von Hygieneprozessen, die früher händisch festgehalten wurde, kann heute digital abgebildet werden. Ein weiteres Beispiel ist die digitale Dienstplangestaltung. Mithilfe von speziellen Programmen lässt sich unter der Berücksichtigung bestimmter rechtlicher Vorgaben ein optimaler Dienstplan erstellen.

KTCHNrebel: Herr Hesse, abschließend ein Blick in die Glaskugel. Wie wird der F&B-Bereich bei 25hours Hotels in 10 Jahren aussehen?

Robert Hesse: Wenn man die heutige Zeit betrachtet, kann in 10 Jahren enorm viel passieren. Die Welt verändert sich stetig und somit auch die Ansprüche und Wünsche unserer Kunden. In 10 Jahren werden die 25hours Hotels in vielen weiteren Metropolen dieser Welt vertreten sein. Wir werden die Menschen mit unterschiedlichsten gastronomischen Innovationen überzeugen – sowie es uns in vielen Städten bereits jetzt erfolgreich gelingt.

Robert Hesse
Robert Hesse ist seit Sommer 2017 für die 25hours Hotel Company tätig. Parallel dazu absolviert er ein Studium der Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie. Vor der Tätigkeit bei 25hours hat er gemeinsam mit Thomas Martin die Küche des Hamburger 5-Sterne Hotel Louis C. Jacob geleitet. Neben einer klassischen Ausbildung zum Koch und entsprechender internationaler Erfahrung, weist Robert Hesse auch einen Hotelbetriebswirt-Abschluss in seinem Lebenslauf auf.

Image: Stephan Lemke

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